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Achtung! Wegen Bauarbeiten wird das Museum erst am Donnerstag, den 2. März nach der Winterpause öffnen.
Eine neue Sonderausstellung ist in Vorbereitung!

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder, liebe Besucherinnen und Besucher,
Der Verein für Kloster- und Heimatgeschichte Harsefeld e.V. hat sein 35. Jahrbuch fertiggestellt!

Die Vorstellung des Buches und der Autorinnen und Autoren fand nun im Ratssaal des Harsefelder Rathauses statt. Die 1. Vorsitzende des Vereins, Susanne de Bruijn, bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Engagement und die spannenden und informativen Beiträge im Buch.
Die über 240 Seiten des Buches wurden vom Redakteur Dietrich Alsdorf wieder abwechslungsreich gestaltet.

Den farblichen Tupfer bringen die von ihm selbst zusammengestellten Dias aus dem Archiv von Lehrer Lange. Die Farbaufnahmen bieten einen nostalgischen Rückblick in das Harsefeld der 60er Jahre.
Natürlich werden auch die im letzten Jahr erschienenen ersten Teile über die Harsefelder Zeigeleien (Autor Heiner Kaiser) und die Grundschule in der Meybohmstraße (Autor Ingo Wilfling) fortgesetzt.
Dr. Klaus Isensee berichtet über eine deutsch-russische Beziehung und über Pferdelieferungen aus der Region Stade für den Russlandfeldzug Napoleons 1812.
Ganz besonders aktiv war Dietrich Alsdorf. Er schreibt über den Harsefelder Rillenstein, die vergessene Badeanstalt in Bargstedt, einen vergessenen Gedenkstein und über die Rosenbornquelle. Natürlich ist auch die „Rote Lena“, Marlena Prink wieder Thema. Dietrich Alsdorf berichtet über Christian Schwarz, den Scharfrichter von Marlene und warum die Hinrichtung der Marlene Prink aus dem Ruder lief.
Während des zweiten Weltkrieges gab es auch in der heutigen Samtgemeinde Harsefeld Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene – darüber berichtet Heiko Kania.
Abschied von einem alten Bahnhofsgebäude nimmt Susanne de Bruijn und Daniel Nösler berichtet über den Fund eines vierhundert Jahre alten Silbermünzschatzes.
Erstaunliches hat Inge Heise herausgefunden. Sie kann über eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Dreimäderlhäuser in Harsefeld berichten.
Unser 60er Jahre Musikexperte, Reiner Klintworth, hat herausgefunden, dass aus den „Flotten Zwei“ die „Ahelos“ wurden und aus den „The black shouts“ wurden die „Blue Boys“.

Das Buch ist dank vieler Sponsoren und Anzeigenkunden für nur 14,95 Euro ab sofort in folgenden Geschäften und Banken erhältlich: Modehaus Quast, S+R Bücherstube, Kreissparkasse Ahlerstedt, Volksbank Harsefeld und Ahlerstedt, Lotto-Toto Graeber, Friedrich-Huth-Bücherei, Rathaus und Museum Harsefeld.

Eine Bestellung ist auch über den Web-Shop möglich.

Vorstellung des Buches im Ratssaal!

 

 



Fenster in die Vergangenheit in Harsefelds Ortsmitte


Vor einigen Wochen entstand in der Ortsmitte von Harsefeld durch die Kunst des Graffiti-Künstlers Leo Cordes von den Wandkollegen aus Stade ein „Blick“ in die Schmiede der Bauschlosserei Schröder, ehemals Schmiede Böhring, so wie es dort vor Jahren für lange Zeit ausgesehen hatte.

Die Idee zum „Fenster in die Vergangenheit“ kam der Vorsitzenden des Vereins für Kloster- und Heimatgeschichte auf einer Fahrt nach Stade, als sie dort eine von den Wandkollegen gestaltete Wand sah. Der Platz für dieses Kunstwerk war schnell gefunden, zumal die Wand vorher nicht sehr ansprechend aussah. Es war aber zu klären, wie die Aktion zu finanzieren sei. Der Verein wollte gerne seinen Beitrag leisten, aber die Gesamtkosten hätten das Budget doch stark übertroffen. Es wurden also Sponsoren angesprochen und die Reaktion war so hervorragend, dass innerhalb kürzester Zeit die Finanzierung gesichert war. Ganz unbürokratisch konnte der Verein den Auftrag vergeben, denn satzungsgemäß ist eine Aufgabe des Vereins die Förderung der Pflege des Ortsbildes. Und wenn heute Menschen vor diesem Werk stehen, dann ist dieser Zweck wohl erfüllt worden.

In der Schmiede von Familie Böhring wurden schon seit 1921 Pferde beschlagen. Damals wurde der Betrieb von Hermann Böhring gegründet und von seinem Sohn Heinrich 1950 übernommen. Carsten Schröder hat den Betrieb dann 1998 von seinem Großvater übernommen; der Hufbeschlag wurde aber eingestellt.

Während einer kleinen „Einweihungsfeier“ mit Organisatoren und Sponsoren hat Carsten Schröder noch einmal bestätigt, dass es in der Schmiede damals schon so ähnlich wie auf der Bemalung ausgesehen hat.

Der Verein bedankt sich bei denen, die diese Aktion möglich gemacht haben: Zimmerei Robert Moldenhauer, Fliesenpartner Blank & Lindner, Gorgs Fliesen- und Ofenkultur, Malerei Carsten Rost, Dachdecker Dieter Meier, Bosch Service Marco Augustin, Bauschlosserei und Metallbau Carsten Schröder, die Freie Wählergemeinschaft Harsefeld e.V. und der Verein für Kloster- und Heimatgeschichte Harsefeld e. V.

Weitere Aktionen dieser Art könnten folgen; es bieten sich noch einige Flächen in Harsefeld für einen Rückblick in die interessante Geschichte an. 😊


So sah die Wand vorher aus.
Und so nachher.